Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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16.08.2007 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Wilde Integration

Erinnerung an einen aufsehenerregenden DEFA-Film

Angela Hörschelmann

Als der Film »Rückwärtslaufen kann ich auch« am 25.Januar 1990 Premiere hat, teilt er das Schicksal anderer Spielfilme, die bei der Deutschen Film AG, kurz DEFA, Ende der 1980er Jahre realisiert worden waren: Ob seines kritischen Umgangs mit realsozialistischen Gegebenheiten wäre er noch wenige Monate zuvor eine Sensation gewesen, nun fehlt ihm das breite Publikum. Der erste Film aus den DEFA-Studios, der sich kritisch mit den gesellschaftlichen Realitäten von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen in der DDR auseinandersetzt, wird hauptsächlich von diesen begeistert aufgenommen. Ein Fauxpas sorgt gleich bei der Premiere für Aufregung, findet diese doch im prächtigen, aber nicht barrierefreien Vorzeigekino »International« in Berlin statt.

Poetischer Realismus

Karl Heinz Lotz erzählt in seinem Film die Geschichte der siebenjährigen Kati, die seit ihrer Geburt spastisch gelähmt ist und auf eigenen Wunsch, unterstützt von den Eltern, in eine sogenan...

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