Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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16.08.2007 / 0 / Seite 3 (Beilage)

»Ein machtvolles Instrument«

Nach der Annahme der UN-Menschenrechtskonvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Ein Interview mit Theresia Degener

Rebecca Maskos

Am 13. Dezember 2006 verabschiedete die UN-Generalversammlung das »Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung«, das bereits 99 Staaten unterzeichnet haben. Mindestens 19 von ihnen müssen das Gesetz noch ratifizieren, dann tritt die Vereinbarung in Kraft. Die Vertragsstaaten verpflichten sich zu Maßnahmen, die Behinderten den Zugang zu Bildungseinrichtungen, dem Arbeitsmarkt, dem Gesundheitssystem, der baulichen Umwelt und öffentlichen Transportmitteln sichern sollen. Bekräftigt wird das Recht auf Leben und Unversehrtheit sowie auf Teilhabe an Politik und Kultur. Nicht unterzeichnet haben bisher unter anderen die USA und Rußland.

F: In einigen Ländern gibt es ja bereits Gesetze zur Gleichstellung behinderter Menschen. Warum ist eine eigene Menschenrechtskonvention notwendig?

Die UN-Menschenrechtskonvention hat zwar die Antidiskriminierung als Schwerpunkt, aber darüber hinaus gibt es noch einen ganzen Katalog weiterer Menschenrechte, der nic...



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