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01.08.2007 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Campesinos in Rostock

Mit dem Konzept der Ernährungssouveränität wollen Kleinbauern aus aller Welt gegen die westliche Agrarindustrie mobilmachen

Gerhard Klas

Die Proteste gegen den G-8-Gipfel waren auch für Bevölkerungsgruppen ein wichtiger Ort, die nur selten die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Kleinbauern und -bäuerinnen aus der ganzen Welt. Via Campesina, ihr internationaler Dachverband, zählt nach eigenen Angaben mehr als 100 Millionen Mitglieder. 30 von ihnen waren nach Rostock gekommen – aus Lateinamerika, Asien und Europa. Zusammen mit den deutschen Nichtregierungsorganisationen FIAN und Inkota sowie der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der deutschen Mitgliedsorganisation von Via Campesina, organisierten sie Veranstaltungen auf dem Alternativgipfel und nahmen mit ihren grünen Fahnen an den Demonstrationen teil.

»Wir sind hier, um gegen die Politik der G 8 zu demonstrieren«, unterstrich Georg Janssen, Bundesgeschäftsführer der AbL, auf dem landwirtschaftlichen Aktionstag am 3.Juni, »und wir haben dafür gute Gründe«. Knapp die Hälfte der Menschen leben auf dem Lande, die mei...

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