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02.08.2006 / 0 / Seite 6 (Beilage)

Licht und Schatten

Exportoffensive und schleichendes Bauernsterben gehen seit dem EU-Beitritt Polens Hand in Hand

Tomasz Konicz

Die Kommunisten scheiterten daran, unter kapitalistischen Bedingungen funktioniert es reibungslos: Die zersplitterte und vielfach vormoderne Agrarstruktur wird in Polen bald überwunden sein – allerdings ohne Sozialklimbim.

Der Beitritt zur Europäischen Union scheint sich zumindest für einige polnische Landwirte auszuzahlen. Wies Polen beim Außenhandel mit Agrarprodukten 2002 noch ein Defizit von 307 Millionen Euro auf, so konnten im Prozeß des EU-Beitritts und danach beständig steigende Außenhandelsüberschüsse erwirtschaftet werden. Sie wuchsen von 447 Millionen 2003 über 853 Millionen (2004) auf satte 1,63 Milliarden Euro im Jahr 2005. Dies ist um so bemerkenswerter, da im selben Jahr das Defizit im gesamten Außenhandel 9,7 Milliarden Euro betrug. Die polnischen Agrarexporte haben im Jahr 2005 einen Wert von annähernd 7,07 Milliarden Euro erreicht – das ist ein Zuwachs von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom gesamten Agrarexport gingen 74 Prozent in die...

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