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19.04.2006 / 0 / Seite 9 (Beilage)

Unterwanderung von rechts

Neonazis mischen vermehrt in studentischen Vertreterorganen mit. Die jüngsten Fälle in Köln und Augsburg unterstreichen die Dringlichkeit antifaschistischen Engagements

Von Tamás Bléness

Gleich zweimal läuteten in den vergangenen Monaten im Berliner Büro des »freien zusammenschlusses von studentInnenschaften« (fzs) die Alarmglocken: An der Universität zu Köln und der Fachhochschule Augsburg sollen Neonazis aktiv an der Arbeit der Studierendenvertretung teilnehmen, hieß es von Aktiven vor Ort. Im Wahlkampf zum Studierendenparlament der Uni Köln outete die Alternative Liste Thomas Hartenfels – CDU-Stadtrat im bergischen Rösrath und Referent im Allgemeinen Studierendenausschuß (AStA) – als Neonazi. Nach einigem Hin und Her mußte Hartenfels den AStA verlassen. Nachdem weitere pikante Details seiner rechtsextremen Kontakte öffentlich gemacht waren, legte er schließlich auch seine Ämter innerhalb der CDU und der Jungen Union nieder.

Anders an der Fachhochschule Augsburg: Hier ist Alexander von Webenau, ehemaliger Bundesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN) und der NPD-Hochschulorganisation Nationaldemokratischer Hochschulbund (NHB), n...

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