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15.08.2005 / 0 / Seite 2 (Beilage)

Die Absahner GmbH & Co. KG

Selbst Kardinal Meisner läßt sich aus allgemeinen Steuern bezahlen

Carsten Frerk

Der Erzbischöfliche Stuhl zu Köln gilt als einer der vermögendsten Rechtsträger der katholischen Kirche weltweit. Neben Aktien und Wirtschaftsbeteiligungen gehören dem Erzbischöflichen Stuhl zu Köln u.a. Eigentumswohnungen mit einem aktuellen Marktwert des Bestandes von rund 1,1 Milliarden Euro.

Der Inhaber dieses Erzbischöflichen Stuhles, Joachim Kardinal Meisner, erhält zur Zeit – unter Umrechung seines Jahreseinkommens – monatlich rund 11000 Euro als Besoldung aus der Staatskasse, aus allgemeinen Steuergeldern.

Diese beiden Eckdaten gehören zum Thema »Kirche und Geld«: Einerseits Vermögen, das tunlichst verschwiegen wird, andererseits die Finanzierung kirchlicher Einrichtungen aus Steuergeldern. Und dabei meint jeder normale Mensch, das finanziere die Kirche aus den Kirchensteuern selbst.

Die Haltung der Kirchen in Geldfragen entspricht dabei einem Verhalten, das sich als »Kostgänger des Staates« beschreiben läßt: Waru...





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