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20.04.2005 / 0 / Seite 6 (Beilage)

Eine Frage des Geldes

Während Kinder aus reichem Hause fleißig Credit Points sammeln, häufen sich bei ärmeren Studierenden die Maluspunkte. Die soziale Selektion wird weiter verschärft

Alex Wagner

Es könnten jetzt »deutlich mehr junge Menschen studieren und sich für die Zukunft unseres Landes qualifizieren.« So lautete das Fazit von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn nach der Veröffentlichung der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) im Sommer letzten Jahres. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Maßnahmen, die derzeit auf der bildungspolitischen Agenda von Bund und Ländern stehen. Sie bedeuten eine weitere Verschärfung sozialer Selektion in allen Bildungsbereichen.

Arme werden ausgegrenzt

Auch die Ergebnisse der von Bulmahn gelobten Sozialerhebung legen die Interpretation nahe, daß der Hochschulzugang für junge Menschen aus unteren und mittleren Einkommensschichten in den letzten Jahren weiter erschwert wurde. Zwar ist es richtig, daß eine Steigerung der Studierendenzahlen zu verzeichnen ist, allerdings liegt dies vor allem an einer Zunahme der Bildungsbeteiligung von Kindern aus den oberen Einkommensschichten....



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