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16.02.2005 / 0 / Seite 6 (Beilage)

Chaos im Blätterwald

Medienerfahrungen beim WSF: Auch eine bessere Kommunikation muß möglich sein. Dezentralisierung schafft neue Probleme

Marcelo Pereira (IPS), Montevideo

Die Idee klingt interessant: Das nächste Weltsozialforum (WSF) könnte im kommenden Jahr an verschiedenen Orten auf verschiedenen Kontinenten stattfinden. Abgesehen vom insgesamt größeren logistischen Aufwand stellt sich aber eine Kernfrage: Wie läßt sich die Kommunikation auf dem Treffen und zwischen dem Forum und dem »Rest der Welt« soweit verbessern, daß ein möglichst breiter Informationsfluß gewährleistet werden kann?

Nach Angaben der Veranstalter nahmen an dem 5. Weltsozialforum in Porto Alegre vom 26. bis 31. Januar insgesamt 155 000 Menschen teil, unter ihnen 6 880 Journalisten. Somit kamen statistisch gesehen 22,5 Teilnehmer auf einen Berichterstatter – eine günstige Voraussetzung, um die auf dem WSF diskutierten Punkte möglichst weit zu verbreiten – gäbe es da nicht eine Reihe von Schwierigkeiten.

So tun sich die Vertreter der Massenmedien auf den Foren schwer damit, ihrer Arbeit ohne die traditionellen Pressebüros nachzugehen. A...



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