Schwarzer Kanal
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20.10.2004 / 0 / Seite 11 (Beilage)

No future in Ghana

In dem westafrikanischen Land kommen 1,5 Promille der Bevölkerung in den Genuß einer Hochschulausbildung. Aber selbst ein Studienabschluß ist noch keine Wohlstandsgarantie

Kerry Sailer

Während hierzulande bildungspolitische Debatten um OEDC-Berichte und zu niedrige Akademikerzahlen kreisen, wäre man in anderen Teilen der Welt froh über solche Probleme. In Westafrika beispielsweise ist die anhaltende Misere im Bildungssektor nicht nur an viel drastischeren Auswirkungen zu spüren, sondern auch in entmutigende wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen eingebettet, die noch viel weniger Gutes für die Zukunft verheißen.

Wer in Ghana studiert, kann sich zu den Reichen und Privilegierten des Landes zählen. Schulgebühren und Studiengebühren verhindern den Zugang armer Schichten zu höherer Bildung. Nur einem Drittel der Grundschüler gelingt der Sprung in die Sekundarstufe. Insgesamt erreichen nur magere 1,5 Promille der Bevölkerung die Unis. Strukturanpassungsprogramme des Internationalen Währungsfonds IWF hätten daran eine Mitschuld, erklärte Hajara Mohammed von der National Union of Ghana Students (NUGS) im Rahmen eines Vortrags i...

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