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22.09.2004 / 0 / Seite 7 (Beilage)

»Weh euch Reichen«

Kirche im Hartz-Dilemma. Das Sowohl-als-auch der christlichen Führungselite wird der Realität nicht gerecht

Otto Meyer

Eigentlich müßte die Entscheidung den Christenmenschen leichtfallen. Ihr Herr und Meister hat gesagt, was zu tun ist: »Gib dein Geld den Armen und komm und folge mir nach!« Wenn also die Regierung Schröder den Sozialstaat schreddert, Renten kürzt, Kranksein bestraft, Arbeitslose mit ihren Familien in Armut treibt, nur damit das Vermögen der Reichen noch schneller sich anhäuft, dann hat eine solche Politik mit Christentum und Kirche nichts mehr zu tun. Die Reichen und ihre willigen Vollstrecker in Partei- und Regierungsapparaten sind zu ermahnen, und wenn sie nicht hören, müssen sie gehen – zur christlichen Kirche können sie allesamt nicht gehören. Für sie gilt Jesu Wort: »Weh euch Reichen, für euch gibt es keinen Trost mehr!« (Lukas 6,24)

Derart klare Worte und Taten aber fallen den Kirchenführern im real existierenden Kapitalismus schwer, sie wollen es mit keiner Seite verderben. Sie wollen »Kirche für alle« sein un...

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