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07.07.2004 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Säuberung im Museum

Die Gedenkstätte Ravensbrück unter materiellen und ideologischen Zwängen

Cristina Fischer

Die Mahn- und Gedenkstätten der DDR sind seit 1990 Teil der politischen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland. Es kann nicht ernsthaft verwundern, daß diese Orte zu Schauplätzen der Abrechnung mit der DDR geworden sind. Die »Tempel des Antifaschismus« hätten sich, wie es der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Günter Morsch, formulierte, »zum Motor einer neuen Erinnerungskultur entwickelt«. Endlich, so zitierte ihn die Berliner Zeitung, würden alle Opfer Erwähnung finden – »auch die Kriegsgefangenen, die Homosexuellen und die Opfer des Stalinismus nach 1945«.

Die Gedenkstätte Ravensbrück steht, anders als Buchenwald und Sachsenhausen, selten im Blickpunkt der Öffentlichkeit. In Brandenburg hat das näher an der Hauptstadt gelegene Sachsenhausen mit dreimal so vielen – jährlich rund 300 000 – Besuchern Priorität.

Das Konzentrationslager Ravensbrück in unmittelbarer Nachbarschaft der Kleinstadt ...



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