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06.02.2004 / 0 / Seite 10 (Beilage)

»Unnötige« Wehrmachtsausstellung?

Halle war der vorletzte Ort der Ausstellung über Verbrechen der Wehrmacht, die nun noch bis zum 28. März in Hamburg zu sehen ist (Kampnagel, Jarrestr. 20)

Achim Becker

Die Ausstellung im Tschernyschewskij-Haus direkt neben der Moritzburg in Halle zog Tausende Besucher an. Ausstellungssprecher Peter Klein legte am Tag der Eröffnung mit Recht Wert auf die Feststellung, an der Grundaussage der Ausstellung habe sich auch nach der Überarbeitung nichts geändert: Die Verbrechen der Wehrmacht sind offenkundig. Wehrmachtsgenerale führten den Vernichtungskrieg mit grausamer Konsequenz. »Das System des ›Jüdischen Bolschewismus‹ sollte restlos beseitigt werden« heißt es im Begleitheft zur Ausstellung.

Wie an anderen Orten machte auch hier der braune Mob mobil, schützten mehr als 1.000 Polizisten aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen unwillig die Neonazis vor den Antifaschisten, die unter dem Motto »Der Wahrheit verpflichtet« auf dem Hansering demonstrierten. Der Bund der Antifaschisten hatte dazu aufgerufen. Ein Bündnis von VVN-BdA, Attac, DGB, Gewerkschaft ver.di, Parteien und lokalen Initiativen wo...

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