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06.02.2004 / 0 / Seite 9 (Beilage)

Überlebende fordern Gerechtigkeit

In einer Erklärung von Überlebenden des Naziterrors und Unterstützern wurde zum Insolvenzverfahren gegen die IG Farbenindustrie AG i. A. Stellung genommen

Nach der Insolvenzmeldung der IG Farbenindustrie AG in Abwicklung hat ein unwürdiges Geschacher um ihr Restvermögen und um ihre möglichen Ansprüche gegenüber der Schweizer Großbank UBS begonnen, wird in der Erklärung festgestellt.

Geschichtslose Aktionäre und zweifelhafte Anwälte wollten sich die Taschen füllen. »Die involvierten Banken missachten offen ihre historische Verantwortung im Umgang mit den letzten Geldern der IG Farben, eines Konzerns, der die NSDAP finanzierte, das Mordgas Zyklon B produzierte und der Zehntausende in seinem konzerneigenen KZ Monowitz ›durch Arbeit vernichtete‹«. Das Restvermögen der IG Farben gehöre, unabhängig von allen juristischen Schachzügen »moralisch allein den überlebenden Zwangsarbeitern des Konzerns, die ihren Schweiß, ihr Blut, ihre Gesundheit für dieses Vermögen opferten. Es müsse zu ihrer Entschädigung und zur Aufarbeitung der verbrecherischen Geschichte des Konzerns verwendet werden«. ...

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