Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Donnerstag, 23. Mai 2019, Nr. 118
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
03.12.2003 / 0 / Seite 11 (Beilage)

Der Sex und die Endzeit

Witzig und eklig geht die Welt zugrunde – jedenfalls visioniert das Richard Blank

Ulf Schleth

Hans Wenker ist ein Bankangestellter. Seine Passion ist das Geldzählen. Seit dreiundzwanzig Jahren hat Wenker keinen einzigen Fehlbetrag in der Kasse gehabt. Vor fünf Jahren gelang es ihm, der Geldzählmaschine einen Fehler nachzuweisen. Das schaffen nur die Besten. Wenker hat eine Frau und zwei Kinder, er lebt in bürgerlichen Verhältnissen. Irgendwann beginnt die Welt sich zu verändern. Den Leuten fallen die Haare aus. Viele tragen Perücken, um ihre Glatzen zu verbergen. Wenker nimmt’s gelassen. Ist doch ganz praktisch. Man braucht nicht mehr zum Friseur. Als sämtliche Menschen alle Haare verloren haben, bekommt die Angelegenheit eine neue Komponente. Der Haarverlust scheint sich vorteilhaft auf den Sexualtrieb auszuwirken. Herrn Wenkers ehelicher Verkehr erfährt ein grandioses Comeback. Er befriedigt seine Frau Ingrid unter Zuhilfenahme einer Klobürste.

Die Evolution geht weiter. Die Menschen verlieren ihre Haut. Die Echthaut löst sich in großen Fetze...

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