Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Mai 2019, Nr. 120
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03.12.2003 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Wer wird Milizionär?

Hintergründe und Folgen der NATO-Intervention in Jugoslawien

Rüdiger Göbel

Vor fünf Jahren, im Herbst 1998, zählte die NATO den Countdown zu ihrem ersten Krieg. Die »humanitäre Intervention« im Kosovo sollte noch einen Winter auf sich warten lassen, der Sturz von Slobodan Milosevic in Belgrad gar noch zwei Jahre, doch sie waren längst beschlossene Sache. Per Ultimatum erzwang die mächtige westliche Militärmacht, nach dem Ende der Sowjetunion nach neuen Aufgaben und Legitimationsfeldern suchend, zunächst den Rückzug der serbischen Sicherheitskräfte aus der südserbischen Provinz Kosovo. Der albanischen Terrorgruppe UCK wurde der Weg als spätere Bodentruppe der NATO geebnet. Militärische Ausrüstung und Training für die Gewaltsezessionisten gab es frei Haus.

Nach bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen im Sommer 1998 trat am 16. Oktober das »Holbrooke-Milosevic-Abkommen« in Kraft. Belgrad hatte sich den NATO-Kriegsdrohungen gebeugt. Neben der Beilegung der Gewalt wurde die Rückkehr der kosovo-albanische...

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