Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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03.12.2003 / 0 / Seite 2 (Beilage)

Schmale Kost

Historiker im Kino: »Krieg und Militär im Film des 20. Jahrhunderts« – ein wissenschaftlicher Sammelband bringt wenig Aufschluß

Kurt Pätzold

Keine Frage: Die Spielfilme, deren Sujet die Geschichte der Kriege bilden, erleben bis heute hierzulande eine weitere Konjunktur. Sie formen Geschichtsbilder stärker und nachhaltiger als alles, was auf bedrucktem Papier zu gleichem Zweck verbreitet wird. Seit die Schwelle ins 21. Jahrhundert überschritten wurde, werden zudem die gewünschten Vorstellungen von Kriegen bereits im Moment ihres Stattfindens durch »Originalaufnahmen« in Millionen und Abermillionen von Stuben transportiert und massenhaft als echt und gültig aufgenommen, ungeachtet ihres bekannten Zustandekommens unter Vor- und Nachzensur von Militärs.

Aktualität besitzt der Rückblick fraglos, den 60 Historiker unternahmen, die im Militärgeschichtlichen Forschungsamt im November 2001 in Potsdam das Thema »Krieg und Militär im Film des 20. Jahrhunderts« erörterten...

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