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22.10.2003 / 0 / Seite 10 (Beilage)

Demokratie auf dem Index

Werden Hochschulen erst einmal als Wirtschaftsunternehmen gemanagt, hat es sich mit studentischer Mitbestimmung erledigt

Jochen Beißert

Nach dem Marsch der Gegner der Notstandsgesetze auf Bonn am 11. Mai 1968 haben studentische Oppositionsgruppen an den Universitäten Diskussionen über die Reichweite der beabsichtigten Verfassungsänderungen in Gang gesetzt. Die Universitätsinstanzen wurden selbst als Teil des übergreifenden Systems politischer Herrschaft in der BRD verstanden, das die Schaffung eines autoritären Staates möglich erscheinen ließ. Der Kampf um gesellschaftliche Demokratisierung sollte von den Hochschulen ausgehen. Entsprechend wurde als erstes Ziel eine Reform der Studien- und Hochschulorganisation angestrebt. Die Ablehnung progressiver Hochschulpolitik durch die Mehrheit der Ordinarien und den Staat führte unter studentischen Kräften zu der Einsicht, den Forschungs- und Lehrbetrieb selbst in die Hand zu nehmen.

An der Freien Universität Berlin übernahmen am 20. Mai die Studierenden die japanologische Abteilung des Ostasiatischen Seminars, sieben Tage später folgte das Ger...

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