Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. Februar 2019, Nr. 46
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24.09.2003 / 0 / Seite 22 (Beilage)

Von Karl zu Carlos Marx

Die Entwicklung des Marxismus in Kuba und Lateinamerika

Pablo Guadarrama González

Als der Marxismus im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts den lateinamerikanischen Kontinent erreichte, stieß er auf sozialökonomische, politische und kulturelle Konditionen, die sich enorm von denen Mittel- und Westeuropas unterschieden, wo er entstanden ist. Und auch wenn viele seiner intellektuellen Errungenschaften, philosophischen Gedankengänge, wissenschaftlichen Interpretationen und ideologischen Anstöße für den lateinamerikanischen Raum von unschätzbarem Wert waren, entpuppten sich einige von ihnen den speziellen Umstände zu fremd.

Rückblickend sind die Besonderheiten des lateinamerikanischen Marxismus auf mehr Faktoren zurückzuführen als die aus Europa stammenden Impulse, zu denen vor allem die russische Revolution 1917 und die Entstehung des sozialistischen Lagers nach dem Zweiten Weltkrieg zählen. Denn auch wenn diese Ereignisse zweifelsohne eine wichtige Rolle für die Motivation sozialer Kämpfe in der Region gespielt haben, so waren es doch...

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