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24.09.2003 / 0 / Seite 18 (Beilage)

Kuba und der Terror

Washingtons »Kampf gegen den Terrorismus« soll die US-Dominanz festigen und bringt die Welt an den Rand der Katastrophe

Fernando González Llort

Der »Kampf gegen den Terrorismus«, wie er von der US-Regierung auf die internationale Tagesordnung gesetzt wurde, ist kein willkürliches Konstrukt. Er ist vielmehr ein Vorwand, unter dem die einzige imperialistische Supermacht versucht, die Welt einem Gewaltregime unterzuordnen, das zunehmend neofaschistische Züge trägt.

Die Geschichte der Zivilisation und die daraus entstandenen diplomatischen Grundsätze haben im kollektiven Sicherheitsinteresse der Menschheit zu der Etablierung multilateraler Mechanismen geführt, mit denen Differenzen am Verhandlungstisch gelöst werden konnten und sollten. Dies geschah gerade aus dem Interesse heraus, bewaffnete Konflikte zwischen Nationalstaaten zu vermeiden und kriegerische Gewalt so weit wie möglich auszuschließen. Ohne alle ihre Verfehlungen und Mängel in Abrede zu stellen, hat die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) diese Aufgabe in den vergangenen Jahrzehnten bestmöglich erfüllt.

Trotz der ...



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