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24.09.2003 / 0 / Seite 10 (Beilage)

Funkstille zwischen Brüssel und Havanna

Gastbeitrag von Susanne Gratius, »Stiftung Wissenschaft und Politik«

Seit der Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen 1988 wird das Verhältnis zwischen der EU und Kuba in einem Rhythmus von zwei bis drei Jahren von Entspannungs- und Konfliktperioden bestimmt. Diese »Politik der Wellenbewegungen« führte zu einer Stagnation auf politischer Ebene bei gleichzeitigen Fortschritten in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Drei Elemente determinierten das Wechselspiel von Annäherung und Distanz: die internationale Konjunktur, die Machtpolitik der USA und die innenpolitische Situation in Kuba. Das Ergebnis des Zusammenspiels dieser Komponenten war eine vorwiegend reaktive Politik der EU gegenüber Kuba im Spannungsverhältnis der Beziehungen zu den USA.

Seit vielen Jahren verhalten sich die USA, Kuba und die EU wie ein eingespieltes Team. Die USA halten an ihrer kontraproduktiven Sanktionspolitik fest und verhindern eine Öffnung in Kuba. Durch ihre Politik des Engagements »sabotiert« die EU das US-E...

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