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24.09.2003 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Planspiele in Washington

In US-Militärzeitschriften werden schon Invasionspläne für Kuba und ein US-Besatzungsregime diskutiert

Harri Grünberg

Seit der raschen militärischen Besetzung des Irak glauben die USA, nunmehr weltweit nach Belieben handeln zu können, ohne ernsthaften Widerspruch zu erfahren. Zu den neuen Zielen gehört immer offener auch die Beseitigung der unliebsamen revolutionären Regierung in Havanna. Kuba jedenfalls schätzt die eigene Lage im Moment als besonders bedrohlich ein und rechnet bereits damit, eines der nächsten Opfer der aggressiven US-Außenpolitik zu werden. »In Miami und Washington«, sagte Fidel Castro auf der Kundgebung zum 1. Mai in Havanna, »wird bereits über eine Invasion Kubas diskutiert«.

Dem vorausgegangen war 2002 eine Kakophonie offizieller und semioffizieller Erklärungen von US-Staatsfunktionären, die Kuba entweder den Besitz beziehungsweise die Erforschung biologischer Massenvernichtungswaffen vorwerfen und zudem eine »enge Partnerschaft mit terroristischen Organisationen weltweit«. John Bolton, der Sprecher des US-Auße...

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