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24.09.2003 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Die Todesstrafe ächten

Hinrichtungen auf Kuba sollten von der Solidaritätsbewegung als Verletzung der Menschenrechte kritisiert werden

Eberhard Schultz

Eine Reihe von Strafverfahren in Kuba und vor allem drei Todesurteile, die in der ersten Hälfte dieses Jahres nach einem diesjährigen Moratoriums wieder vollstreckt wurden, haben nicht nur zu den voraussehbaren Protesten vieler Staaten und Organisationen und einer drohenden Verschärfung der Sanktionen gegen Kuba geführt. Auch eine Reihe von Menschenrechtsorganisationen haben sich mit Protesten zu Wort gemeldet. Innerhalb der Kuba wohlgesonnenen Intellektuellen, der Linken und der Solidaritätsgruppen, die Kuba immer entschieden verteidigt haben, ist eine hitzige Debatte entstanden. Auf der einen Seite wird emphatisch die Solidarität aufgekündigt. Intellektuelle wie der Portugiese José Saramago gehen »bis hierher und nicht weiter!«. Auf der anderen Seite werden liberale Intellektuelle, die sonst für ihre Kritik an der US-Politik gegenüber Kuba bekannt sind, aber die Todesurteile kritisiert haben, als Angehörige einer »progressiven G...

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