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24.09.2003 / 0 / Seite 2 (Beilage)

Sturmreif schreiben

Zwischen zynischen Schweinen und perversen Heldinnen. Eine Pressebetrachtung

Edgar Göll

Berichte und Kommentare in der herrschenden Presse über Kuba sind durch extreme Einseitigkeit charakterisiert. Allen und allem voran steht Staatschef Fidel Castro Ruz im Visier der Journalisten. Bisweilen wird er gar mit Adolf Hitler verglichen. Matthias Matussek, der dies im Spiegel tat (»Fidel, zieh die Schrauben an«, Nr. 32/2003), bezeichnet einen 81jährigen Kubaner, der für den kubanischen Geheimdienst tätig war, um US-Subversion abzuwehren, als »ein zynisches Schwein« und eine weitere Informantin als »perverse Heldin«.

Klaus Laabs schreibt im Freitag (33/03, S.11) von »dem Großen Führer, seinen Schoßhunden, Kultur-Commandantes und Pappnasen«. Im Berliner Stadtmagazin Zitty meint Ralf Henselle: »Dem ›großen Führer‹ rostet die Revolution allmählich unterm Hintern weg.« (Zitty, 18/03, S.80), während Thomas Schmid in der taz auf Kuba »eine Diktatur neuen Stils« (taz 26.7.2003) si...

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