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27.08.2003 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Alte Liebe rostet nicht...

Nach dem eingestellten Verbotsverfahren rückt die NPD wieder näher an die »Kameradschaften«

Jörg Fischer

Vor sieben Jahren, nach der Wahl des bis heute amtierenden Vorsitzenden Udo Voigt, hatte die NPD schon einmal ihre jahrelange, taktisch begründete Zurückhaltung gegenüber gewaltbereiten Neonazis aufgegeben. Nicht zuletzt, um gerade den zumeist jüngeren Aktivisten aus den sogenannten Freien Kameradschaften und aus mehreren verbotenen Organisationen eine neue Plattform zu geben und gleichzeitig eine Überalterung der Mitgliedschaft zu verhindern. Tatsächlich führte die massiv betriebene Öffnung der NPD gegenüber militanten Rechten zu einem deutlichen Mitgliederzuwachs der ältesten bundesdeutschen Neonazipartei und zu einer spürbaren Steigerung ihrer Mobilisierungs- und Aktionsfähigkeit.

In der Folge bekamen führende Kader verbotener neofaschistischer Gruppen einflußreiche Funktionen in der NPD. Sie konnten also zur Organisation ihrer Tätigkeit auf eine hervorragende Infrastruktur zurückgreifen. Ganze Regionalverbände der NPD waren auf diese Weise bald in ...

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