Der Schwarze Kanal: »Sender Jerewan««
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16.04.2003 / 0 / Seite 2 (Beilage)

Wider den Einheitswein

In Zeiten der Geschmacksglobalisierung findet der Terroirgedanke auch in Deutschland wieder mehr Anhänger

Rainer Balcerowiak

Mit Umwelt ist der Begriff Terroir sicherlich nur unzureichend übersetzt. Auf Wein bezogen, faßt man unter Terroir den Einfluß verschiedener Faktoren auf das Endprodukt zusammen. Neben der Bodenbeschaffenheit, der Lage, dem Meso- und Mikroklima gehören dazu natürlich auch die verwendeten Rebsorten, die Reberziehung und die angewandten Methoden bei Ernte, Vergärung und Ausbau im Keller. Einige Verfechter schwören auch auf den Verzicht auf Zuchthefen. Ökologisch orientierte Winzer pochen zudem auf den weitgehenden oder vollständigen Verzicht auf chemische Eingriffe und den Erhalt des jeweiligen Flora-Fauna-Ökosystems, um das Terroir einer Lage auszudrücken. Dazu kommen noch die Landschaft, die ansässigen »bodenständigen« Menschen und die regionalen Traditionen in ihrer Gesamtheit. <br /> <br /> Mit derlei Betrachtungsweise konnte man besonders in den aufstrebenden Weinregionen in Übersee wenig anfangen. So gab es für den landwirtsc...

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