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26.02.2003 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Die Fahrradlobby

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bemüht sich, Einfluß auf die Verkehrspolitik zu nehmen

Gerhard Wolfgang

Deutschland ist dafür bekannt, daß jeder Mensch, der ein Anliegen hat und mindestens zwei Gleichgesinnte findet, einen Verein gründet. Und was Briefmarkensammlern, Meerschweinchenzüchtern, Computerhackern und Freunden des tibetanischen Tempeltanzes recht ist, sollte den vielen Millionen Fahrradfahrern ja wohl billig sein. Jahrzehntelang sahen sie sich nahezu hilflos der mächtigen Autolobby und der Willkür ignoranter Stadt- und Verkehrsplaner ausgesetzt.

Die Idee, eine starke Fahrradlobby zu gründen, ist während der Internationalen Fahrrad- und Motorrad-Messe (IFMA) 1978 geboren worden. Sie ging auf den Bremer Transport- und Unternehmensberater Jan Tebbe zurück. Er konnte einen Kreis ähnlich denkender Fachleute davon überzeugen, daß dem Vorrang des Autos im Verkehr eine Interessenvertretung für das Fahrrad entgegengesetzt werden muß. Nach einer längeren Aufbauphase wurde im September 1979 schließlich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) gegründe...

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