Gegründet 1947 Sa. / So., 20. / 21. Juli 2019, Nr. 166
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Dossiers

25 Jahre Anschluss der DDR

Der »Unrechtsstaat DDR« und die »zweite deutsche Diktatur« sind die Schlagworte zur fortgesetzten Delegitimierung des SED-Systems. Historische Tatsachen und ihre Proportionen werden verzerrt, um soziale Erinnerungen zu zerstören und gesellschaftliche Alternativen zu dämonisieren.

Abgedreht

Die 1946 gegründete DEFA stand für eine neue Art des Deutschen Films. Tausende Produktionen sind ein bleibendes Zeugnis des Alltagslebens und des Umgangs der DDR mit Geschichte. Trotz Gängelung und Verboten wurden Meilensteine der Filmgeschichte gesetzt.

Die Enteignung des Ostens

Auf das Ende der DDR folgte die totale Privatisierung und Ausschlachtung der volkseigenen Betriebe. Eine Folge war die Deindustrialisierung der neuen Bundesländer mit Langzeitwirkung. Dem westdeutschen Kapital bescherte die Treuhandpolitik einen wirtschaftlichen Boom.

Letzte Lenins

Lenin-Denkmäler auf dem Gebiet der früheren DDR und ihre Geschichte

Der 17. Juni 1953

Zu den politischen und ökonomischen Schwierigkeiten und Besonderheiten in der frühen Aufbauphase der DDR

Das vergessene Gespräch

Vorabdruck. Anfang November 1989 traf Egon Krenz in Moskau mit Michail Gorbatschow zusammen
Von Egon Krenz

Auf den ersten Blick

Die DDR-Literatur in neueren Nachschlagewerken
Von Kai Köhler

Ein blühendes Land

»70 Jahre Bundesrepublik, 30 Jahre Deutschland« – Anmerkungen zu einem Kommentar in den Blättern für deutsche und internationale Politik
Von Jürgen Pelzer