Die Anschläge vom 11. September 2001 stellten eine Zäsur dar – nun konnten die USA ganz offen ihre Kriege im Namen der »Terrorbekämpfung« legitimieren und trafen damit bei der sogenannten internationalen Gemeinschaft auf offene Ohren.
Bis heute ranken sich zahlreiche Erzählungen um die Geschehnisse des »11. Septembers« – denn die Liste der Ungereimtheiten ist lang. Gerade der offizielle Untersuchungsbericht liefert keine zufriedenstellende Antwort.
Die »Terrorwohnung« in Harburg: Eine Rekonstruktion des 12. September 2001 und wie ein Lokaljournalist den richtigen Riecher hatte. Die islamistische Szene der Hansestadt war derweil seit Jahren unter Beobachtung.
Deutschland hat sich zwar nicht direkt mit Kampftruppen am Irak-Krieg beteiligt. Aber es lieferte den USA den Vorwand und half kräftig im Hintergrund, trägt also eine Mitschuld an den dort begangenen Verbrechen.
Seit mehr als 120 Jahren wird die kubanische Souveränität mit Füßen getreten, aber ein Ende ist nicht in Sicht. Washington führt die menschenrechtswidrige Geschichte des US-Gefangenenlagers Guantanamo fort – auch ohne »Terroristen«.
Der von Washington ausgerufene »Antiterrorkampf« hat den Ambitionen der Besatzungsmacht in der Region deutlich Auftrieb gegeben. Die angestrebte Hegemonialstellung wird mit allen Mitteln durchgesetzt.
Ein Land nach dem anderen – der US-geführte »Krieg gegen den Terror« hatte vor allem ein Ziel: strategische Einflusssicherung und Kontrolle des Ölhandels. Und wie so oft in der Geopolitik hat der Gast die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Der nach »9/11« von den USA ausgerufene »globale Antiterrorkrieg« hat Millionen Menschenleben gefordert und mehrere Länder zerstört. Viele Militäreinsätze dauern bis heute an.