Literatur/Buchmesse Leipzig

Beilage der Tageszeitung junge Welt vom 23.03.2017

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  • Wo, bitte, bleibt das Negative?

    Allegorie auf die junge Sowjetunion: Andrej Platonows neuübersetzter Roman »Die Baugrube«

    Da soll die Zeitungswissenschaft mal schnüffeln: Vielleicht bin ich ja der erste, der eine Buchrezension mit der Rezension des Nachworts beginnt und vorher noch den Verlag an den Ohren zieht dafür, die Neuübersetzung eines Buches, das als vergessenes Meisterwerk der (sowjet-)russischen Literatur gilt, von einer so selb...

    Stefan Gärtner
  • Flackerndes Licht

    Hanya Yanagiharas »Ein wenig Leben« ist verstörend, schmerzhaft und beklemmend toll

    Michael Saager
  • Die Lücken im Miteinander

    Zelda Fitzgeralds gesammelte Geschichten »Himbeeren mit Sahne im Ritz«

    Frank Schäfer
  • Wenn es passiert

    Hat Sinclair Lewis 1935 den Aufstieg Trumps vorhergesehen? Erschreckend aktuell: Sein Roman »Das ist bei uns nicht möglich«

    Nikolaus Korber
  • Niedlichkeit ist kein Argument

    Martin Suter wirft mit einer einfach ­erzählten Geschichte große philosophische Fragen auf

    Carsten Otte
  • Der Vater im Wandschrank

    Ein Akt der Aufarbeitung: Arno Franks Debütroman ist voller Poesie

    Ambros Waibel
  • Fernab der Besinnlichkeit

    Der Mangazeichner Jiro Taniguchi galt als Meister der stillen Momente. Doch auch sein turbulenteres Frühwerk weiß zu begeistern

    Michael Streitberg
  • Krankheit als Symptom

    Zum Auftakt der Ingeborg-Bachmann-Werkausgabe

    Inge Paul
  • Der Lärm der Bourgeoisie

    Julian Barnes’ neues Buch ist alles, nur kein Roman über Dmitri Schostakowitsch

    Detlef Kannapin
  • Residual proletarisch

    Castle Freemans »Männer mit Erfahrung« ist der Western, den Beckett geschrieben hätte, hätte er einen geschrieben

    Jürgen Roth
  • Kampf für das Künstliche

    »Damaged Goods« ist ein entspanntes Hand- und Lesebuch über Punkmusik im Ausfransen wie im Draufschaffen

    Christof Meueler
  • Klassenhass oder Staatsräson

    Von 1932 bis 1943 war Iwan Maiski sowjetischer Botschafter in London. Seine Tagebücher sind angesichts der heutigen westlichen Politik gegenüber Russland von unheimlicher Aktualität

    Arnold Schölzel
  • Das Ende einer Karriere

    Joachim Jahns erzählt die Geschichte des Altphilologen Wolfgang Kirsch – mit Seitenblicken auf dessen Familie

    Ronald Weber
  • Rückkehr der Rosstäuscher

    Volker Weiß hat ein erhellendes Buch über die »autoritäre Revolte« der alten Neuen Rechten geschrieben

    Daniel Bratanovic
  • Vom Liberalismus lernen

    Bernd Stegemann empfiehlt einen neuen linken Populismus

    Kai Köhler
  • Lieber tot als uncool

    Was ist ein Mann? Jack Urwin hat ein wichtiges Buch über das »starke Geschlecht« geschrieben

    Mithu M. Sanyal
  • Philosophie als Vision

    Ein weiter Weg zu Marx: Der erste Band der Frühschriften von Georg Lukács ist erschienen

    Daniel Göcht
  • Kapitale Goldgrube

    Christian Russau beleuchtet die Rolle deutscher Konzerne in Brasilien

    Peter Steiniger
  • »Dafür reicht mein Verstand nicht aus!«

    Auf dem Vulkan: Zum Briefwechsel von Käte und Hermann Duncker

    Jörg Wollenberg
  • Der Mut der Schwachen

    Robert Cohen erschließt die Gestapo-Akte der ermordeten jüdischen Kommunistin Olga Benario

    Peter Jehle
  • Melancholie einer untergehenden Welt

    Geraubte Kultur: Birte Kaufmanns Fotoband »The Travellers«

    Jürgen Schneider