20.07.2006 / Ausland / Seite 2

Und wieder Angst und Panik in Indonesien

Auch zwei Tage nach dem jüngsten Tsunami kommt Indonesien nicht zur Ruhe: Am Mittwoch gaben die Behörden nach einem Seebeben der Stärke 6,2 eine neue Flutwellenwarnung für West-Java und den Süden Sumatras aus. In den betroffenen Regionen – auf unserem Bild in Pangandaran – brach Panik aus. Das Pazifik-Tsunamiwarnzentrum auf Hawaii sah dagegen keine Gefahr: Das Epizentrum des Bebens liege zu tief unter der Erdoberfläche. Nach der jüngsten Bilanz der Regierung stieg die Zahl der Opfer des Tsunami von Montag auf mindestens 525 Tote und 382 Verletzte. Weitere 273 Menschen wurden noch vermißt.
(AFP/jW)
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