01.07.2021 / Ausland / Seite 2

Kein Halt vor nichts

Kolumbien kommt nicht zur Ruhe. Seit zwei Monaten halten landesweite Proteste das Land in Atem, mindestens 75 Menschen kamen dabei ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Auch Journalisten, die die Gewalt der Einsatzkräfte und vor allem der brutalen »Antiaufruhreinheit« Esmad dokumentieren wollen, wie hier in der Hauptstadt Bogotá, werden angegriffen. Die Wut der Menschen richtet sich gegen die rechte Regierung von Iván Duque und dessen desaströse Wirtschaftspolitik sowie die anhaltende Gewalt gegen Protestierende und Aktivisten. (jW)

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