17.04.2021 / Feuilleton / Seite 14

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Wie ein Fremder

Eine deutsche Popmusikgeschichte

Das wirkt hier als Doku mit fünf Folgen an einem Abend erst mal etwas arg ausgeweitet. Der Filmemacher Aljoscha Pause dokumentiert den Aufstieg, Fall und Neuanfang des deutschen Popsängers Roland Meyer de Voltaire. D 2020.

3sat, Sa., 20.15 Uhr

Erderwärmung stoppen – aber wie?

Können technologische Innovationen die Gefahren der Erderwärmung abwehren, wenn die Menschheit bereit wäre, dafür weit genug zu gehen? Die Dokumentation stellt teils vielversprechende, teils umstrittene neue Verfahren vor, mit denen versucht wird, die Zukunft unseres Planeten zu retten. USA 2020.

Arte, Sa., 21.40 Uhr

Wie schaffen wir die ­Agrarwende?

Die fordistisch-industrielle Agrarindustrie stellt unsere Ernährung sicher, zerstört aber gleichzeitig die Grundlage von Leben überhaupt. Ein Jahr lang werden Landwirte begleitet, die Alternativen suchen. D 2018.

Arte, Sa., 22.35 Uhr

Ring

Die Nichte der Journalistin Rachel ist auf unheimliche Weise zu Tode gekommen. Sie hatte sich mit einigen Freunden, die inzwischen ebenfalls tot sind, ein Video angesehen. Ihre Recherchen führen Rachel auf eine Insel namens Moesko Island. Dort hatte es vor Jahren ein Familiendrama gegeben, das einen Fluch ausgelöst hat. Extrem schauderhafter Gruselfilm, aber filmisch ambitioniert. Mit Naomi Watts. USA/J 2002.

RTL 2, Sa., 22.50 Uhr

Terra X: Kielings wilde Welt

Andreas Kieling beobachtet stark bedrohte Arten und dokumentiert deren ungewöhnliche Überlebensstrategien. ID 2020.

ZDF, So., 19.30 Uhr

Bonnie und Clyde

Amerika in den 30er Jahren: Die junge Bonnie lernt den Kriminellen Clyde kennen, als er versucht, das Auto ihrer Mutter zu klauen. Von nun an ziehen sie gemeinsam als Bankräuber los. Sagt mindestens soviel über die 60er wie über die 30er. Mit Faye Dunaway, Warren Beatty, Gene Hackman. USA 1967.

Arte, So., 20.15 Uhr

Wagenknecht

Interviews und Krisengespräche, Pressekonferenzen und Fotoshootings – bis die Nerven blankliegen und der Burnout kommt. Sahra Wagenknecht ist immer auf Achse, Regisseurin Sandra Kaudelka hat ganze zwei Jahre lang mit ihr Schritt und die Kamera draufgehalten. Im Englischen nennt man das Embedded Journalism.

MDR, So., 22.50 Uhr

https://www.jungewelt.de/artikel/400731.vorschlag.html