13.03.2019 / Feuilleton / Seite 14

Nachschlag: Waffenschmuggler BND

Die Story | Mo., 22.45 Uhr, ARD

»Ist der deutsche Geheimdienst BND in Waffentransporte in die Krisen- und Kriegsgebiete dieser Welt involviert?« fragt die ARD in der Kurzbeschreibung der am Montag abend ausgestrahlten Sendung »Die Akte BND« (Teil 1). Ja, das ist er. Und zwar in bedeutendem Ausmaß, wie der gut 45minütige Beitrag belegt. Er ist das Ergebnis einer sieben Jahre andauernden Recherche.

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hatte demnach die von der Schiffahrtskrise getroffene deutsche Reederei »Beluga« zum Waffenhandel angestiftet. So seien Panzer und Schusswaffen in den Sudan, nach Myanmar oder auch Kenia geliefert worden. Beluga-Mitbegründer Niels Stolberg behauptete gegenüber dem Fernsehteam, die Firmenleitung habe vom Inhalt der Lieferungen nichts gewusst. Er gibt allerdings zu, dass ein BND-Agent die Verschiffung von »sensitiver Fracht« angeleitet hatte. Die Schiffe verluden Waffen unter anderem über einen ­ukrainischen Hafen. (mb)

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