25.08.2018 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Nur eine Stadt in Amerika

Beobachtungen auf dem Weg nach Denver, Colorado.

Maximilian Schäffer

Wenn man, wie viele, von Südwesten kommt, hat man wahrscheinlich den Grand Canyon besucht. Nahe dem Studentenstädtchen Flagstaff, Arizona, ist die längste aller amerikanischen Schluchten zu erreichen, die wie keine andere für ihr Land steht. Die unendlichen Tiefen, in die man dort fallen kann, betrachtet man am besten vom Rand aus, den gepflasterte Gehwege mit Geländern säumen. Unten schlägelt sich der Colorado River um Klapperschlangen und unwegsames Terrain. Gefährlich und schön ist es dort, und nur die wenigsten der jährlich fünf Millionen Besucher wagen sich hinab.

Wie tief man in den USA fallen kann, wird deutlich, wenn man anschließend durch das Reservat der Navajo reist. Ein Volk, das das spanische »ch« in der Aussprache ihrer Fremdbezeichnung abgeschafft hat, vielleicht um etwas Abstand zu ihren Völkermördern zu gewinnen. Die Tankstellen sind uralt und verdreckt, genauso wie die Highways, auf denen Tierkadaver zwischen Plastikmüll dahinrotten. Es gibt Dörfer, die keine sind, und Städte, die man nicht besuchen will. Aus gutem Grund ist der Alkohol verboten: Bei um die 40 Prozent Arbeitslosigkeit hat man nicht viel zu tun. Überall versuchen sich die Leute mit ein bisschen Kunsthandwerk oder zumindest dem, was für Touristen danach aussieht, über Wasser zu halten. Vor dem Fast-Food-Restaurant, an der Tankstelle, auf dem Parkplatz – überall Bettelarmut. In der Halbwüstenwelt der Navajo gibt es nicht viel zu sehen. Unendlich weite Natur, ein paar Plateaufelsen und »Monument Valley«, in dem die Weißen ihre Vorstellungen von archaischer Gerechtigkeit verfilmten. Wo John Wayne einst ballerte, schüttet heute die Polizei geschmuggelten Schnaps aus. Das heilige Land ist zudem verseucht. Im Wettrüsten während des Kalten Krieges baute man von 1944 bis 1986 um die 30 Millionen Tonnen Uran aus den Minen im Reservat ab. Dass das nicht gesünder macht, weiß man schon länger, weswegen sich die Ureinwohner selbst das strahlende Zeug ins Grundwasser und in die Häuser schaufeln durften. Die Krebsstatistiken in der Navajo Nation sprechen Bände.

Mit Beigeschmack

Weiter nördlich erreicht man den Bundesstaat Colorado. Das Land wird auf einmal saftig und grün, die Berge hoch und schneebedeckt. Alte Männer mit riesigen Pick-Up-Trucks tragen breite Cowboyhüte mit Trump-Buttons, während jedes Kuhkaff mindestens eine sogenannte »Dispensary« hat. Man könnte das konservativ mit »Medizinische Arzneiausgabe« übersetzen, ist faktisch aber nur euphemistisch für »Marihuana-Kiosk«. Bereits seit Januar 2014 ist das Gras im, zumindest in den Städten sehr liberalen, Rocky-Mountain-Staat legalisiert. Das Gramm hochgezüchtetes Superzeug mit 24 Prozent aktivem Wirkstoffanteil bekommt man schon für durchschnittlich sieben Dollar (5,84 Euro) in vorgedrehten Tüten, als Kekse oder ganz einfach im Tablettendöschen. Angesichts des schieren Ausmaßes des Angebots, könnte man meinen, kiffen sei in Colorado schon beliebter als saufen. Doch das gute Wasser im fruchtbaren Land bietet traditionell mit Malz und Hopfen hervorragende Gründe zum Bierbrauen. Unweit des Reiseziels Denver passiert man, nach Skigebieten wie Aspen, Silverton und malerischen Goldgräberstädten, noch den Quasi-Vorort der Hauptstadt namens Golden.

In Golden begegnet man vor allem der deutschen Familie »Kohrs«, deren Sprößling Adolph sich in den 1860er Jahren vom Bergischen Land nach Amerika absetzte. Aus »Kohrs« wurde »Co ors« und aus der kleinen Brauerei ein Megakonzern, dessen Bier früher in der ganzen Nation begehrt war und heute allgegenwärtig ist. »Molson Coors« ist mittlerweile die größte Brauereigruppe der USA und die siebtgrößte der Welt. Im Ursprungsort Golden, der sogar so etwas wie eine romantische Altstadt besitzt, macht man ganz auf Idylle und Handwerk. Da die Brauerei gerade nicht zu besichtigen ist, wird man nur in den Tasting-Raum geschleust, wo man erst gezwungen wird, ein saulustiges Bild mit Cowboyhut zu machen, und dann drei kleine Bier umsonst bekommt. Mehr gibt es nicht und man kann auch nichts kaufen, weil ja um Herrgottswillen niemand besoffen werden soll. Zum exquisiten Genuss reicht die Plörre allerdings nicht. »Coors Banquet« ist zwar eines der besseren US-amerikanischen Biere, aber die sonstigen Erzeugnisse, allen voran »Coors Light« oder das pseudo-irische »Killian’s«, sind wasserähnliche Kaltschalen, die man höchstens nahe dem Gefrierpunkt herunterkippen kann. Einen bitteren Nachgeschmack erzeugt zudem die Assoziation von Coors mit erzkonservativer Politik. Die Familie unterstützt traditionell den Thinktank »The Heritage Foundation«, der sich seit jeher durch strammen Militarismus und hysterischen Antikommunismus hervortut.

Auf das geschmacksarme Massenbier haben selbst die Amis langsam keine Lust mehr. »Craft Beer« nennt sich der Trend, der heutzutage wirklich überall anzutreffen ist, von London bis Berlin. Wieviele Klein- und Kleinstbrauereien es in Colorado gibt, weiß kein Mensch mehr. Jede zweite Bar braut oder lässt exotische Sorten wie Schokoladen-Walnuss-Stout oder Super-Hopfen-Mandarinen-Indian-Pale-Ale brauen, um sie für viel Geld an die qualitäts- und identitätsgierige Kundschaft zu bringen. All-American ist langsam out, man wünscht sich das gute Handwerk aus der Nachbarschaft, das Menschen herstellen, die man anfassen kann und die man kennt. Der Amerikaner kauft sich dann T-Shirts von seiner lokalen Brauerei und Dosen für fünf Dollar das Stück. Ohne ein bisschen Wahnsinn und Show geht es eben nie.

Außer Atem

Einen Highway später ist man dann endlich da, in der »Mile High City«, wie sich Colorados Metropole Denver gerne selbst bezeichnet. Der Spitzname leitet sich von der Höhenlage einer amerikanischen Meile, ungefähr 1.600 Meter, ab. Die Luft ist dünn in den Bergen, was regelmäßig gastierende Sportmannschaften aus der Puste und an die Sauerstoffmasken bringt. In punkto Profisport hat Denver so gut wie alles zu bieten: Die Denver Broncos spielen höchst erfolgreich American Football in der NFL. Die Colorado Rockies sind ganz okay im Baseball der MLB. Die Denver Nuggets spielten in den 2000ern recht annehmbar Basketball in der NBA. Die Colorado Rapids sind nicht gerade Spitzenreiter in der ersten Fußballiga der Staaten, MLS. Die Colorado Avalanche flogen aus den letzten Endspielen um die Eishockeytrophäe der NHL.

Wenn man seine Bewohner fragt, sagen sie allermeistens, dass Denver eine gute Stadt sei. Schließlich kann man hier viel machen, und das Umland ist schön. Typisches Auto der Denveriten ist der Subaru-SUV-Familiengeländewagen. Darauf passt hervorragend ein Fahrradhalter oder eine Anhängerkupplung für Beiwagen, die mit Kajaks, Skiern oder Quad-Motorrädern beladen sind. Dementsprechend kleidet man sich auch gerne in hochqualitative Outdoormarken, mit Rauschebart und Craft Beer in der Hand. Der Drang in die wilde Natur sollte schon vorhanden sein, wenn man dort hinzieht. Selbst im offiziellen Prospekt der Stadt wird es sonst schnell mau mit Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Gut, es gibt die besagten Sportstätten, eine eindrucksvoller als die andere, und dazu einen Freizeitpark mitten in der Stadt, ein riesiges IMAX-Kino sowie ein hübsches Kunstmuseum – aber das war es dann eigentlich schon in der knapp drei Millionen Menschen behausenden Metropolregion. Ansonsten wird lediglich hervorragend konsumiert: Handwerksbier, Marihuana und teures Essen.

Eine Stadt wie Denver, eigentlich die allermeisten nordamerikanischen Städte, darf man sich nicht mit den selben Attributen oder Problemen wie europäische vorstellen. Das liegt einerseits daran, dass das Land jung, gigantisch, dafür dünn besiedelt ist und die Autoindustrie dafür gesorgt hat, dass Anfang des 20. Jahrhunderts alles Gemütliche weitläufig zugeteert und entkernt wurde. Andererseits ist das Konzept von Privatheit, Haus und Heimat für den US-Amerikaner auch ein ganz anderes. Was hierzulande Gentrifizierung genannt wird, ist drüben ohne jeglichen Sarkasmus das »gute Viertel«. Man wohnt nicht Downtown, dort tummeln sich höchstens Touristen oder das Gesindel. König ist, wer möglichst beschaulich, sicher, familiär und ruhig in den eigenen vier Wänden der Suburbanität wohnt und es sich leisten kann, nach Lust und Laune das jeweilige Event seines Begehrs zu besuchen. »Event« ist alles, was nicht Arbeit ist und dementsprechend muss es zelebriert werden. Bier trinken, Sport schauen, relaxen – wer es möglichst hochqualitativ tun kann, der hat es geschafft. Denn der Arbeitsalltag ist stressig, man hat viel zu tun und ist als öffentliche Person immer dazu angehalten, zu funktionieren. Umso mehr darf und muss man sich dann etwas gönnen, was so entgegengesetzt und außergewöhnlich ist, dass man wieder und wieder spürt, Teil der Erfolgsgemeinschaft zu sein.

Daran wird man bereits von Kindheit an ständig erinnert. Die aus gefühlt 70 Prozent Werbung bestehenden Fernsehprogramme suggerieren, was man sich mit Geld alles kaufen kann: eine gute Versicherung, ein schönes Haus, einen guten Anwalt, die beste Medizin und eine wunderbare Familie mit glücklichen Kindern und einer mega sexy Frau, die Apfelkuchen macht. Man denkt hierbei selbstkritisch an bösartige, antikapitalistische Klischees, aber wenn man dann sieht, dass eine Fast-Food-Kette einen Wettbewerb für den erfolgreichsten Limonadenstand von Sieben- bis Zwölfjährigen veranstaltet, fällt einem nicht mehr viel ein. Die Kinder sollen lernen, wie man sein Business startet, und dafür doch bitte Fotos von den Ständen einsenden, die Investitionssumme, die Einnahmen, die Gewinnspanne … Die Eltern sollen gerne helfen, aber nicht allzuviel. Zu gewinnen ist ein kostenloses Menü von frittierten Hühnerteilen mit Pommes und Zuckerwasser. Es bedarf wohl keiner zusätzlichen Analyse. (https://raisingcanes.com/lemonade-day)

No alternative

Das Nob Hill Inn ist eine Bar, die so wirkt, als wäre sie die Konkursmasse dieses Idealbildes. Mitten in der Innenstadt von Denver pflügen vor ihrer eisernen Tür die Obdachlosen zu Dutzenden mit Einkaufswägen vorbei. Wenn man dann ein paar Gratiszigaretten verteilt hat, vielleicht noch einen Dollar hergegeben und in dankbare Gesichter geblickt, kann man eintreten. Schummrig ist es, eine lange, hufeisenförmige Bar windet sich durch die Mitte des Raumes, an den Wänden Sitzbänke, die dunkelrotes Kunstleder zieren. Auf gemütlichen Barhockern sitzen ausnahmsweise Menschen aller Altersklassen und Hautfarben. Gemeinsam trinken sie Pabst Blue Ribbon, ein dünnes, aber genießbares Arbeiterbier für drei Dollar und dreifache Schnäpse für durchschnittlich fünf Dollar. Der Chef ist ein bisschen kauzig, aber er lächelt gutmütig auf dämliche Fragen unwissender Europäer: »Wie viel Trinkgeld muss man eigentlich geben?« – »Sie müssen nichts, Sir, aber einen Dollar zum Überleben!«

Das Sympathische an den US-Amerikanern ist, dass die meisten schon wissen, in welchem Spiel sie eigentlich dauernd mitspielen. Das geht mit einem gewissen Selbsthass einher, der aber lediglich im Privaten zelebriert wird. »Trump ist scheiße!«, »Fuck America!«, »Alles scheiße!« – es ist verwunderlich, wie wenig des legendären Patriotismus einem eigentlich im Alltag begegnet. Bis auf die bitteren Cowboys in den Kuhkäffern scheint wirklich niemand etwas für den Präsidenten übrig zu haben. Sie basteln sich Klodeckel und Schmähaltare mit seinem Antlitz. Lieblingsthema im Frustrausch ist auch das Schulsystem, das beschissen ist, für das sich alle verschulden und von dem nur die wenigsten profitieren. Fast jeder hat neben dem Studium zwei Jobs, und wenn nicht, hat er entweder reiche Eltern oder danach einen sechsstelligen Schuldenberg.

Das Unsympathische oder eher Tragische an ihnen wiederum ist, dass sie keinen Ausweg aus ihrem Dilemma zulassen, nicht einmal gedanklich. Wenn alles um sie herum unerträglich wird, dann kann der einzige Grund nur sein, dass man nicht Hillary Clinton gewählt hat oder Bernie Sanders. Wenn sich nichts ändert und man leiden muss, dann ist das eben die Zwei-Parteien-Demokratie, an der lässt sich nicht rütteln, sie ist unantastbar. Wer Auswege vorschlägt, der ist illusorisch, menschenfeindlich oder schlichtweg ein gefährlicher Träumer. Manchmal werden sie dann böse, manchmal auch nur traurig. Ob man ihnen diese Ohnmächtigkeit vorwerfen kann, sei dahingestellt. Die Nacht im Nob Hill Inn endet um 1.30 – Sperrstunde in Denver. Die anfänglich tapsigen Deutschen sind schnell Freunde geworden. Ob nun wirklich oder nicht, das ist zumindest für eine Nacht recht egal. Wer fremd ist, der bekommt etwas ausgegeben, mit dem wird sich unterhalten, der wird komplimentiert.

Alles in Lila

Zum Abschluss einer Reise in die amerikanischen Träume und Albträume muss dann doch noch eines der vielbesprochenen, für die Gesellschaft so wichtigen Events besucht werden: Major League Baseball. Die Colorado Rockies spielen gegen die Meister von 2016, die allseits beliebten Chicago Cubs. Das Coors Field, wieder benannt nach der Bierfamilie, fasst gut 50.000 Fans, und an diesem Tag sind um die 35.000 gekommen. Bemerkenswert ist, dass mindestens die Hälfte davon Anhänger der Mannschaft aus der 1.600 Kilometer nordöstlich gelegenen Großstadt am Lake Michigan sind. Wieso das so ist, wissen die extra angereisten Hardcore-Fans Mike (47) und Jeff (60). Dass die Cubs so beliebt sind, liegt daran, dass sie eines der wenigen Teams sind, das bereits seit den 1960ern landesweit über den Fernseher verfolgt werden kann. Dazu gesellte sich ein Sympathiebonus der ewigen Verlierer: 108 Jahre mussten sie bis zum Gewinn der World Series, der höchsten Trophäe im Sport, warten. Das schweißte die Anhänger zusammen, die einfach noch viel mehr Popcorn aßen, Bier tranken und rumgröhlten, damit der ewige Misserfolg noch Spaß macht. Wieder eine wunderlich unamerikanische Einstellung, im Land der Erfolgreichen.

Nachdem die Nationalhymne gesungen wurde, die Flagge entrollt und Kampfjets über das Stadion geknallt sind, erfährt man noch mehr über die Invasion aus Chicago: »Dort oben ist das Wetter harsch. Die Sommer sind sauheiß und die Winter saukalt. Hier in Colorado haben wir die Rocky Mountains, und die Sozialsysteme sind gut. Allein heute habe ich bestimmt 25 Bekannte getroffen, die jetzt in Denver wohnen«, so Jeff. Besonders im Ruhestand wird der US-Amerikaner nomadisch. Wer es sich leisten kann, zieht im Alter dorthin, wo das Klima mild oder zumindest warm ist. Palm Springs in der kalifornischen Wüste ist so ein typischer Rentnerort. Wenn man mehr will als nur Sand und Hitze, dann sucht man sich zum Beispiel Denver aus, um den Lebensabend komfortabel zu gestalten. Bereits im sechsten Inning (Spieleinheiten im Baseball) von insgesamt neun liegt das Heim-Team hoffnungslos zurück, und die unterzähligen Rockies-Fans pilgern desillusioniert aus dem eigenen Stadion. Bei den Cubs hingegen fliegt die Kuh, das Dosenbier für um die zehn Dollar fließt in Strömen, der finale Spielstand beträgt 16:5 für die Auswärtsmannschaft.

Es ist ein kalter Abend in Denver, bewölkt ist es, es regnet und man kann nicht einmal die mächtigen Berge hinter dem Stadion im Sonnenuntergang betrachten. Eindrucksvoll sei das, meint ein Offizieller der Colorado Rockies, wenn zwischen der riesigen Videowand und der kleinen Gartenanlage mit künstlichem Wasserfall und Pinienbäumen die Landschaft erst in Orange, dann in Lila getaucht wird. Am nächsten Tag fallen im späten April dicke Schneeflocken vom Himmel. Der monströse Flughafen, flächenmäßg der zweitgrößte der Welt, ist im Gestöber kaum zu sehen. Wie schon Henry John Deutschendorf alias John Denver sang: »I’m leavin’ on a jet plane, don’t know when I’ll be back again«. Es war schön, aber wie das Wetter war es nicht immer heiter.

Maximilian Schäffer, alias »Flamingo«, lebt als freier Journalist und Künstler in Berlin. Für die junge Welt schreibt er über Musik und abenteuerliche Reportagen über die Randbereiche der Sportwelt (u. a. Wrestling, Stock-Car, E-Sports). Zuletzt erschien von ihm auf diesen Seiten am 7./8.7.2018 »Der Eierlauf aus Éire« über den irischen Nationalsport Hurling.

https://www.jungewelt.de/artikel/338531.nur-eine-stadt-in-amerika.html