08.11.2013 / Ausland / Seite 6

Amnesty kritisiert Ölkonzern Shell

Kapstadt. Der Ölkonzern Shell hat nach Darstellung von Amnesty International Ermittlungen nach Ölunfällen in Nigeria durch falsche Angaben manipuliert. Dies betreffe die Ursachen sowie die ausgelaufene Menge, teilte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag mit. Shell habe das Ausmaß der Verschmutzung und damit der notwendigen Gegenmaßnahmen verschleiern wollen. Amnesty berief sich auf Untersuchungen des unabhängigen US-Unternehmens Accufacts. Ein Shell-Sprecher widersprach den Vorwürfen. (dpa/jW)
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