02.03.2013 / Inland / Seite 4

Schimmelpilzgift in Maisfutter

Hannover. In Niedersachsen ist mit einem hochgefährlichen Pilzgift verseuchter Mais zu landwirtschaftlichem Tierfutter verarbeitet worden. Wie das Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium am Freitag in Hannover mitteilte, gelangten rund 10000 Tonnen der aus Serbien stammenden Lieferung in die Produktion und wurden – vermischt mit anderen Futtermitteln – an 3560 Betriebe mit Rindern, Schweinen und Geflügel in Niedersachsen verteilt. Auch 14 Betriebe in Nordrhein-Westfalen seien mit der Mischung beliefert worden, teilte das Ministerium mit. Eine Gefährdung der Verbraucher durch Milchprodukte, die mit dem krebserregenden Aflatoxin B1 belastet sind, sei aber »unwahrscheinlich«. Bisher sei in Molkereien keine Überschreitung von Grenzwerten bemerkt worden. (AFP/jW)
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