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Aus: Ausgabe vom 12.07.2007, Seite 16 / Sport

Fußball-Randspalte

Drakonische Strafe

Nyon. Nach den schweren Ausschreitungen von Hooligans rund um das UI-Cup-Spiel bei Vetra Vilnius in Litauen hat die UEFA eine drakonische Strafe verhängt: Der achtmalige polnische Meister Legia Warschau ist für zwei Spielzeiten von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen worden. Die Sperre gilt für die laufende Saison und die nächste Spielzeit, in der Legia innerhalb der kommenden fünf Jahre international qualifiziert sein sollte.

Das Zweitrunden-Hinspiel, das am vergangenen Sonntag beim Stand von 2:0 für Vilnius nach 45 Minuten abgebrochen worden war (Legia-Fans hatten Polizisten in der Pause mit Eisenstangen und Steinen drangsaliert) wurde mit 3:0 für die Gastgeber gewertet. Die UEFA-Disziplinarkomission bezeichnetete die Ausschreitungen in ihrer Urteilsbegründung als »häßlich und schockierend«. Der frühere Armeeklub kündigte sofort an, Einspruch einzulegen.

Polens Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski hatte sich nach den Vorfällen bei seinem litauischen Amtskollegen Gediminas Kirkilas entschuldigt. Nach litauischen Angaben sind im Stadion Sachschäden von etwa 21 000 Euro entstanden, weil Hooligans Sitze, Fluchttore und transportable Toiletten demolierten. (sid/jW)

Kaum noch bittere Enttäuschung

Frankfurt/Main. Was die EU und die Sportpolitik betrifft, gibt es seit 20 Jahren nur Enttäuschungen, hat DFB-Präsident Theo Zwanziger zum Streit um eine Gehaltsobergrenze erklärt. Auf eine mehr oder weniger komme es da nicht mehr an. Die Bemerkung bezog sich auf das »Weißbuch des Sports«, das in dieser Woche verabschiedet werden soll. Darin heißt es lediglich, man wolle über Gehaltsobergrenzen im Fußball diskutieren.

(sid/jW)

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