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Aus: Ausgabe vom 29.05.2007, Seite 16 / Sport

Doping: Äh, tja

Berlin et al. Der Deutsche Olympische Sportbund zieht die Konsequenzen aus dem Doping-Geständnis von Arzt Georg Huber und beendet die Zusammenarbeit mit dem Freiburger Mediziner. Huber hatte am Samstag gestanden, in der Zeit von 1980 bis 1990 U23-Straßenradsportlern das leistungssteigernde Hormon Testosteron verabreicht zu haben. Für Ärzte, die Doping unterstützt haben, sei im DOSB kein Platz, sagte Präsident Thomas Bach. Huber gehörte seit 1984 deutschen Olympiateams als Sportmediziner an.

Nach dem Doping-Geständnis von Sportdirektor Christian Henn gibt es auch beim Team Gerolsteiner Ärger. Am Samstag war bekanntgeworden, daß Henn als Amateurfahrer vom damaligen Bundestrainer Peter Weibel Andriol und Kortison erhalten habe. Der 42jährige, seit 2001 sportlicher Leiter bei Gerolsteiner, hatte erst am Dienstag eingestanden, in seiner Telekom-Zeit zwischen 1995 und 1999 Epo genommen zu haben.


Im Team Milram ist die Zukunft von Vizeweltmeister Erik Zabel weiter ungewiß. Nach dem siebenstündige Krisengipfel des deutsch-italienischen Rad-Rennstalls am Samstag in Bremen ist noch keine Entscheidung getroffen worden. (sid/jW)

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