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Gewerkschaftsmobilisierung

IG Metall ruft zu bundesweiten Aktionen in der Autoindustrie auf

Foto: Thomas Banneyer/dpa

Frankfurt am Main. Die IG Metall (IGM) will am 21. September Zehntausende Beschäftigte von Herstellern und Zulieferern mobilisieren – zum Aktionstag gegen den konzertierten Angriff der Autobosse auf Arbeitsplätze und Jobbedingungen. Unter dem Motto »Zukunft statt Kahlschlag – Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke« sollen bundesweit mehr als 280 Kundgebungen stattfinden, kündigte die Gewerkschaft am Dienstag abend an.

Die IGM wirft den Konzernen vor, Standorte auszudünnen, Belegschaften zu verunsichern und die 35‑Stunden‑Woche infrage zu stellen, während Aktionäre weiter bedient würden. Gefordert werden Zukunftsprodukte für die Werke, Investitionen statt Dividendenregen sowie Sparmaßnahmen »zuerst bei Management, Produktdschungel und Bürokratie.«

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Von der »schwarz-roten« Koalition fordert die IGM einen stärkeren Handelsschutz, niedrigere Stromkosten, Finanzhilfen für Zulieferer und eine Förderung zentraler Zukunftsindustrien. Dumpingimporte sollen mit Zöllen belegt, Hybridantriebe nicht abgeschrieben und die sogenannte Blockaltersteilzeit nicht mitten im Umbau gestrichen werden. (jW)

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Erschienen am 16.09.2026, Inland

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