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Kriegspolitik

Rheinmetall plant Ausbau seines Wiener Lkw-Standorts

Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Wien. Der Kriegskonzern Rheinmetall will an seinem Lkw-Standort ⁠in Wien weiter wachsen. »Im Augenblick ist ⁠angedacht, dass die Produktion auch noch weiter steigt«, sagte Vorstandschef Armin Papperger am Dienstag bei einem ‌Besuch von Bundeskanzler Christian Stocker in dem Werk. »Ich gehe davon ‌aus, dass wir bis zu 1700 Menschen hier beschäftigen können.« Derzeit zählt der Standort ⁠1.500 Beschäftigte.

In dem Werk, das ‌Rheinmetall als Gemeinschaftsunternehmen mit dem Fahrzeugbauer MAN betreibt, werden militärische Logistikfahrzeuge und ​gepanzerte Militär-Lkw produziert. Diese dienen als Basisplattformen, die später in anderen Werken etwa mit Artillerie- oder Flugabwehrsystemen ausgerüstet werden. »Ich glaube, ich ‌kann sagen, wir haben den stärksten Standort für den Bereich ‌militärische Lkw hier ‌in Europa«, ⁠sagte ⁠Papperger. Die Fertigungsstätte hat eine Kapazität von bis zu 4000 Fahrzeugen im ⁠Jahr. Mehr als 90 Prozent ‌der Produktion sei für den Export bestimmt, sagte ⁠Papperger. In den vergangenen fünf Jahren seien rund 50 Millionen Euro in die Modernisierung investiert worden. (Reuters/jW)

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Erschienen am 16.09.2026, Ausland

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