Die XXVI. RLK-Konferenz findet statt
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Aus: Ausgabe vom 22.09.2020, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Mysteriöser Zufall

Consortium News | Online
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Die USA wollen an Assange ein Exempel statuieren – das muss verhindert werden (Protest in London vor dem »Old Bailey«, 8.9.2020)

Es gibt in den Nachrichten einen großen blinden Fleck, und das ist der Auslieferungsprozess gegen Julian Assange in London. Man muss schon die englischsprachige Webseite Consortium News aufrufen, um sich über seinen Verlauf zu informieren. Aufschlussreich ist das Resümee über den neunten Verhandlungstag vergangenen Freitag, an dem Khaled Al-Masri aussagen sollte. Dieser war mit Wissen der Bundesregierung 2003 von der CIA entführt und gefoltert und dabei auch von BND-Agenten verhört worden. Seine Geschichte wurde lange als Phantasterei abgetan – bis sie durch Wikileaks und dann auch vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt wurde. Die Vorsitzende Richterin im Assange-Prozess hatte sich einer Vernehmung Al-Masris zunächst widersetzt. Schließlich sollte er per Video zugeschaltet werden, mit der Auflage, dass er seine Folterung nicht erwähnen durfte. Mysteriöserweise scheiterte die Übertragung, so dass lediglich eine schriftliche Stellungnahme verlesen werden konnte. Zufall? (jt)

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