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Aus: Ausgabe vom 17.09.2020, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Eskalieren für den Frieden

Politisches Feuilleton | Mi., 7.20 Uhr, DLF Kultur
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Kriegstreiber sind immer nur die anderen: Bundeswehr-Wachbataillon am 29. Januar 2013 in Bonn

Nicht alle Regierungen wüssten, »dass Gewalt keine Lösung ist«, behauptete Martin C. Wolff am Mittwoch morgen im Deutschlandfunk Kultur. In seinem Kommentar beklagte der Dozent an der Humboldt Universtität zu Berlin und Leiter des gemeinnützigen »Clausewitz-Netzwerks für Strategische Studien« an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg die Wahrnehmung der BRD als Staat, der in Konflikten nur »Belehrungen und Wünsche« zu bieten hätte. Russland dagegen nutze »die Breite seiner offensiven Mittel«, China »experimentiere mit der Weltmachtrolle«. Weil andere mit deutscher »Zurückhaltung« rechnen würden, eskalierten Krisen weiter. »Deeskalieren kann man nur, wenn man auch eskalieren kann«, ob diplomatisch, militärisch oder ökonomisch. Man müsse mit Chinas »tobsüchtigem Agieren in Hongkong« oder »einem marodierenden Russland« umzugehen lernen. Ohne entsprechende Pläne degradiere sich die BRD zum »Zuschauer der Ereignisse« – was am Ende gar dem Frieden dienen könnte. (mb)

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Debatte

  • Beitrag von Dr. rer. nat. Harald W. aus H. (17. September 2020 um 14:27 Uhr)
    Denormalisierung ist die von Deleuze/Guattari inspirierte Theorie mit Provenienz Ruhrgebietsuniversität dazu, vom Professorenehepaar Link und Paar.

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