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Aus: Ausgabe vom 26.08.2020, Seite 1 / Inland
Coronapandemie in der BRD

Kritik an Vorstoß zu Quarantänepflicht

Bayern hält an Pflichttests fest. Einzelne Länder beschließen Lockerungen von Coronamaßnahmen
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Zelt für Coronatests am Flughafen München (29.7.2020)

Mit dem Vorstoß, verpflichtende Coronatests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten wieder abzuschaffen, stößt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nicht nur auf Gegenliebe. Eine Abschaffung hält Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für einen Fehler. »Corona ist gefährlich, die Infektionszahlen schnellen hoch, deshalb müssen wir testen«, sagte der CSU-Chef am Dienstag der dpa in München. Kritik kam aber auch von der Luftverkehrswirtschaft, die herbe Einschnitte im Reiseverkehr befürchtet.

Derweil lässt Mecklenburg-Vorpommern wieder Tagestouristen ins Land. Das wegen der Pandemie im März verhängte Einreiseverbot für Kurzbesucher aus anderen Bundesländern soll Mitte kommender Woche aufgehoben werden. Das verlautete am Dienstag aus Teilnehmerkreisen der erweiterten Kabinettssitzung in Schwerin. Die Tourismusbranche im Nordosten hatte schon seit längerem auf eine Öffnung auch für Tagestouristen gedrängt. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte dies mit Verweis auf die Ansteckungsrisiken im Zuge von Schulstart und Kitaöffnung zunächst noch abgelehnt. Mit bislang 62 Infektionsfällen je 100.000 Einwohner weist Mecklenburg-Vorpommern die geringste Quote bundesweit auf.

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht hat vorgeschlagen, wieder bis zu 2.500 Zuschauer in Hallen bei Sport- und Großveranstaltungen zuzulassen, falls in einem Landkreis nicht mehr als 15 Coronainfektionen je 100.000 Einwohner pro Woche auftreten. Bei niedrigem Infektionsgeschehen und einem guten Hygienekonzept könnten in Einzelfällen auch noch größere Gruppen genehmigt werden, sagte der CDU-Politiker am Dienstag der dpa.

Sachsen führt ein Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Ab dem kommenden Dienstag gilt eine neue Verordnung, die ein Bußgeld von 60 Euro vorsieht, wie das Kabinett am Dienstag in Dresden beschloss. Großveranstaltungen mit mehr als tausend Besuchern sollen erlaubt werden, sofern ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt und die Kontaktverfolgung möglich ist. Die Verordnung gilt bis zum 2. November. (AFP/dpa/jW)

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