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Aus: Ausgabe vom 18.01.2019, Seite 14 / Feuilleton
Lehrerstreik in den USA

Für bessere Lernbedingungen

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Am Montag hat in Los Angeles in den USA der erste Lehrerstreik der Stadt seit 30 Jahren begonnen. Rund 30.000 Angestellte des zweitgrößten Schulbezirks des Landes versammeln sich seitdem täglich an den über den gesamten Distrikt verteilten Streikposten, um kleinere Klassen, mehr Angestellte in den 1.200 Schulen und eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent zu fordern. Vor allem Ausstattung und Überbelegung der Klassen seien ein großes Problem. Schüler hätten teilweise nicht einmal Tische, um zu lernen. 35 Prozent der Klassen haben 30 bis 40 Schüler, sechs Prozent sogar mehr als 40. Der Landesdurchschnitt liegt an Grundschulen bei circa 25 Schülern. »Das größte Problem ist, dass einem das Gefühl gegeben wird, diese Dinge seien ein Bonus. Wenn es eine Krankenpflegerin gibt, Kunst, Sport, Musik – aber das sind Notwendigkeiten, grundlegende Sachen«, so eine streikende Lehrerin. (Reuters/jW)

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