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Aus: Ausgabe vom 14.01.2019, Seite 11 / Feuilleton
Lyrische Hausapotheke

Reiche Kinder, arme Kinder

Von Thomas Gsella

Die reichen Kinder hat man gern,

Weil sie so fröhlich lachen.

Die armen Kinder sehen fern

Und sagen falsche Sachen.

*

Die reichen Kinder sind so nett,

Sie freuen und beglücken.

Die armen Kinder essen fett

Und gründen böse Cliquen.

*

Den Bildungskampf verlieren sie,

Da steckt die Faulheit hinter.

An kalten Tagen frieren sie.

Hier liegt die Schuld beim Winter.

Reim und Bild im Klassenkampf. Hochkomik von ganz unten. Thomas Gsella liest mit Til Mette am Mittwoch, 16.1., Potsdam, Kulturzentrum Freiland, Café Haus zwei, 20 Uhr

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