Aus: Ausgabe vom 13.06.2018, Seite 2 / Ausland

Bild: Visar Kryeziu/AP/dpa

Völkerrechtsbrecher

Pünktlich zum 19. Jahrestag des Einmarschs von NATO-Soldaten im Kosovo ist in Pristina eine Gedenkstätte für die 157 KFOR-Soldaten eingeweiht worden, die seit 1999 in der völkerrechtswidrig von Serbien abgespaltenen Provinz ums Leben gekommen sind. Mit dabei waren auch deutsche Armeevertreter. Die Bundeswehr ist gegenwärtig mit 389 Soldaten im Kosovo präsent, ihre Vorgängertruppe, die Wehrmacht, war 1945 vom Balkan vertrieben worden. Die KFOR besteht seit 1999 und umfasst zur Zeit knapp 4.500 Soldaten, die unter der Leitung der westlichen Kriegsallianz NATO stehen. (jW)

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