Aus: Ausgabe vom 08.12.2017, Seite 14 / Feuilleton

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Im belgischen Gent sind Postboten mit E-Vehikeln aller Art unter
Im belgischen Gent sind Postboten mit E-Vehikeln aller Art unterwegs:»Re: Lieferwahnsinn – Wege aus dem ­Zustellchaos«

Re: Lieferwahnsinn

Wege aus dem Zustellchaos

Seit April 2017 ist die Stadt Gent für alle Pkw und Lkw nur noch morgens bis 11 Uhr zugänglich. Danach dürfen nur zwei Firmen in die Stadt – mit Elektroautos. Zu Beginn waren viele Bürger skeptisch, mittlerweile sind die allermeisten jedoch positiv überrascht, heißt es von seiten der Stadt. Auch in Deutschland experimentiert man nun mit Ansätzen wie diesen. Wird auch Zeit.

Arte, 19.40

Weltspiegel extra: ­Faustpfand der Türkei

Yücel und die anderen Geiseln

Wiederholung der Sendung vom Mittwoch: Im Februar wurde der Türkei-Korrespondent der Tageszeitung Die Welt Deniz Yücel festgenommen. Die Vorwürfe: Terrorpropaganda und Aufwiegelung der Bevölkerung. Seitdem war er lange weitgehend isoliert, nun kann er sich immerhin beim Hofgang mit anderen Gefangenen austauschen. Bis heute wurde keine Anklage erhoben. Am 11. Dezember wird er 300 Tage in Haft sitzen. Die Sendung begleitet Yücels Schwester und seine Ehefrau, die in Deutschland und der Türkei für seine Freilassung kämpfen.

Tagesschau 24, 19.45

Neun Tage im Winter

Der Schriftsteller Aurélien reist von Paris in die Bretagne, um das Haus seiner verstorbenen Eltern zu verkaufen. Dort trifft er Freunde und Bekannte von früher und auch Emma, seine einstige große Liebe. Aurélien bleibt länger als geplant: Er sieht sein Leben in einem neuen Licht. Schön für ihn – und auch für uns ganz o. k. mitanzusehen. F 2015. Regie: Alain Tasma.

Arte, 20.15

Dornröschen

Zauberei und Meisterwerk. Mit Tschaikowsky-Musik! USA 1959. Regie: Clyde Geronimi.

Disney Channel, 20.15

Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl

Und auch bei dieser Wiederholung vom Montag bitte zugreifen: Seit eineinhalb Jahren recherchieren Stephan Lamby und Egmont R. Koch in Kooperation mit dem Spiegel, was es mit dem Ehrenwort von Helmut Kohl über anonyme Spender für die CDU wirklich auf sich hatte. Sie stießen auf entlarvende Dokumente und sprachen mit vielen Zeitzeugen, auch nach dem Tod des Altkanzlers. Die Recherche führte bis in die 1960er und 1970er Jahre zurück, als deutsche Konzerne ein weitverzweigtes, illegales Spendensystem anlegten – ein System, von dem Kohl profitierte wie kein anderer deutscher Politiker. Seine »Spender« gab es offensichtlich nie.

Tagesschau 24, 21.17


Debatte

Bewerte diesen Artikel:

Infos und Verweise zu diesem Artikel:

Regio:

Mehr aus: Feuilleton