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Aus: Ausgabe vom 24.10.2017, Seite 5 / Inland

Postbank kündigt neues Tarifangebot an

Bonn. Im Tarifkonflikt bei der Postbank haben sich das Unternehmen und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) am Montag zur vierten Verhandlungsrunde getroffen. Zu Beginn der für zwei Tage geplanten Gespräche in Berlin kündigte ein Postbank-Sprecher ein verbessertes Angebot an. Einzelheiten wollte er aber nicht nennen. Verdi hatte zuvor mit unbefristeten Streiks gedroht, sollte es erneut zu keiner Einigung kommen. 97,7 Prozent der Beschäftigten, die sich an der Urabstimmung beteiligt hatten, votierten am Wochenende für unbefristete Arbeitsniederlegungen.

Die Gewerkschaft fordert bei der Integration der Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank für die rund 18.000 Beschäftigten des Konzerns eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022 und fünf Prozent mehr Geld. Die Kapitalseite hatte zuletzt den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2019 und eine Lohnerhöhung um 2,5 Prozent offeriert. Verdi hatte dies abgelehnt. (dpa/jW)

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