Aus: Ausgabe vom 19.05.2017, Seite 15 / Feminismus

Küssen gegen Homophobie

Weltweit Demos für Rechte von Lesben und Schwulen

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»Kissathon« gegen Homophobie am Mittwoch in Asuncion, der Hauptstadt Paraguays

Asuncion. Menschen in aller Welt sind am Mittwoch für die Rechte von Homosexuellen, Bi-, Trans- und Intersexuellen auf die Straße gegangen, so auch in Paraguays Hauptstadt Asuncion, wo die Teilnehmenden einer Demo einen »Kissathon« gegen Lesben- und Schwulenfeindlichkeit veranstalteten.

Anlass war der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie (»IDAHO«), der seit 2005 am 17. Mai begangen wird und an dem mit Aktionen auf die Diskriminierung und Strafverfolgung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität hingewiesen wird. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität nicht mehr als Krankheit zu listen. Transsexualität ist bei der WHO dagegen immer noch als psychische Störung gelistet, eine Änderung ist erst für 2018 vorgesehen. (jW)

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