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Aus: Ausgabe vom 10.02.2017, Seite 16 / Sport
Ski alpin

Teil des Geschäfts

St. Moritz. Zwei Rennen, ein paar Trainingsfahrten – und viele Stürze: In St. Moritz bewegen sich zahlreiche Ski-Rennläufer am Limit. Nach dem Super-G der Männer war das medizinische Bulletin nur ein wenig kürzer als die Ergebnisliste. »Hier ist es auf keinen Fall zu gefährlich«, sagt DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier, und ZDF-Experte Marco Büchel, der Mitglied der Arbeitsgruppe für Material und Sicherheit beim Internationalen Skiverband FIS ist, meint: »Ski-Rennsport ist per se kein Kindergeburtstag, es ist gefährlich, und da passieren immer wieder Sachen. Das ist Teil des Geschäfts, das muss man leider akzeptieren.« Und nun? Am Wochenende stehen die Abfahrten an, die Männer stürzen sich dabei vom Start in den »Freien Fall«, 100 Prozent Gefälle, in etwas über vier Sekunden von 0 auf 100 km/h. Wird alles noch schlimmer? Büchel hat da »absolut« keine Sorge. Und überhaupt: »Wenn alle mit 60 problemlos runterfahren, schaut das kein Mensch mehr, es soll ja auch schwierig sein.« (sid/jW)

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